Überblick
Anwendungen
Fertigungsstrategie
Grenzen
Wirtschaftlichkeit
Praxisbeispiele
Champion
Bauteilcheck
Wirtschaftlichkeit
Ein Betriebsmittel kostet nicht nur in der Herstellung. Gerechnet wird über die Nutzungszeit: Konstruktion, Wartezeit, Varianten, Verschleiß, Ausfälle – und die Frage, ob ein Teil einmal gebraucht wird oder tausendmal.
Wie sich die Kosten verhalten
Kriterium Additiv Werkzeugverfahren (Spritzguss, Elastomer, Vakuumguss)
Einmalaufwand Kein Werkzeug Form oder Werkzeug – bei FIT additiv gefertigt und deshalb schneller
Kosten je Teil Ändern sich mit der Stückzahl wenig Sinken deutlich, sobald sich das Werkzeug verteilt
Änderung Neue Datei Neue Form oder Werkzeugänderung
Eigenschaften Druckwerkstoffe Originalwerkstoff, echte Elastomere
Eine feste Stückzahlgrenze gibt es nicht. Wo die Verfahren typischerweise liegen, zeigt die Fertigungsstrategie .
Was die Kosten treibt
Volumen – beim Druck zählt jedes Kubikzentimeter. Deshalb nur die Kontur drucken, den Rest als Profil oder Platte.
Verbrauch – Stopfen und Kappen werden ständig nachgekauft; dort entscheidet der Stückpreis, nicht der Einmalaufwand.
Nacharbeit – Bezüge, Gewinde, Oberflächen; bei Metall die Stützstrukturen.
Konstruktion – eine Überarbeitung kostet einmal und kann sich über Gewicht, Funktion und Fehlervermeidung bezahlt machen.
Nachweise – etwa für Lebensmittel, Pharma oder ESD.
Für einen fairen Vergleich brauchen Sie
Was das Betriebsmittel heute kostet – mit Konstruktion, Fertigung und Montage.
Wie lange Sie auf ein neues oder geändertes warten.
Wie viele Varianten es gibt und wie oft sie sich ändern.
Wie viele Teile pro Jahr verbraucht werden (Stopfen, Kappen, Pads).
Was ein Fehler oder Ausfall kostet, den das Betriebsmittel verhindern soll.
Mit diesen Angaben lässt sich im Bauteilcheck eine belastbare Gegenüberstellung machen.